Datenschutz - How to Internet

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Datenschutz

Als das Internet entwickelt wurde, dachte keiner an Themen wie Datenschutz oder Verschlüsselung. Es war ein wissenschaftliches Forschungsnetzwerk und die ersten Nutzer kannten sich noch alle unter einander.

Heutzutage hat das Internet, jedoch mehrere Milliarden Nutzer und Geheimdienste wie die NSA oder der GCHQ fangen massenhaft und anlasslos deine Daten ab und überwachen dich rund um die Uhr.

Gleichzeitig sammeln große Firmen wie Google oder Facebook deine Daten, analysieren diese und verkaufen sie dann zu Werbezwecken weiter. Deshalb ist es wichtig darauf zu achten, welche Daten man von sich preisgibt.

Wie geht das?

Um seine Daten zu schützen, muss man etwas an seinen Verhalten im Internet ändern. Ohne Verzicht und kleine Nachteile wird es nicht gehen, aber mancherorts ist es echt einfach. Hier sind ein paar Regeln, die du dafür befolgen solltest.

1.

Weniger ist mehr.

Dieser Schritt ist wohl der einfachste, denn hier gilt die Regel: Fülle nicht alles aus und gebe nicht alles an. Viele Netzwerke und andere Dienste, wollen möglichst viele Daten von dir und das kann sogar ganz hilfreich sein, um bei einen sozialen Netzwerk deine Freunde oder bekannten wiederzufinden aber du solltest lieber zweimal überlegen, ob du private Daten angibst. Schließlich kann sie dann meist jeder einsehen und leider nicht nur deine Freunde.

2.

Trash-Mail Adressen

Falls du eine E-Mail Adresse hast, wirst du schnell das Problem bekommen, viele "Spams" zu bekommen. Das sind unerwünschte Werbeemails, die auf Dauer sehr nervig werden. Aber das kann man leicht verhindern: Bei vielen Online-Diensten bei denen du dich nur kurz registrieren musst und nicht vorhast, dort dauerhaft einen Account zu erstellen (zb. Online-Spiele), kannst du "WegWerf-Adressen" verwenden.

Diese heißen zum Beispiel Name@trash-mail.com und sind für jeden auf Seiten wie trash-mail.com aufrufbar. (Es gibt aber auch viele andere Anbieter). Jeder kann solche Adressen verwenden und auf diese zurückgreifen, weshalb sie natürlich kein Ersatz für eine echte Mailadresse sind.

3.

Zweite Mail Adresse

Die oben genannten Trash-Mail Adressen haben den Nachteil, dass wirklich jeder auf die dort eingegangenen Mails zugreifen kann und du sie daher auch nur für Accounts benutzen solltest, bei denen du keine persönlichen Daten angibst und sie nur ein paar Mal benutzen möchtest. Die bessere Alternative ist da einfach eine zweite kostenlose Mailadresse zu erstellen, die du verwendest um dich bei allen möglichen Webseiten zu registrieren.

Du kannst bei fast allen großen Freemail Anbietern auch „anonym“ eine E-Mail Adresse erstellen, indem du einfach falsche Angaben machst. Deine zweit Mail muss also nicht name.vorname2@mail.com heißen. Baumstumpf5@mail.com tut es genauso. Zurzeit wird (noch?) kein Anbieter deine Hausnummer überprüfen. Neben den Schutz deiner Privatsphäre, kannst du dir so auch unnötigen Spam ersparen. mehr zum Thema...

4.

Benutze Alternativen

Die „Big Players“ (Google, Facebook, Amazon, WhatsApp) sind zwar in ihrer Nutzung kostenlos, angenehm und weit verbreitet. Allerdings geht dies auf die Kosten deiner Daten. Es gibt von jeden der großen Dienste ernsthafte Alternativen, welche meist Open-Source und ebenfalls kostenlos sind. Diese haben wir dir hier vorgestellt.

5.

Verschlüsselung

Mithilfe von Verschlüsselung kannst du es Hackern und Unerwünschten Personen es sehr erschweren oder gar komplett verhindern, dass sie auf deine Daten zugreifen können. Sowohl die Verschlüsselungen von Dateien, und die von Mails und Nachrichten, ist relativ einfach und mit wenig Aufwand zu betreiben.

Anleitung zur Verschlüsselung

6.

Ändere deine IP

Mithilfe deiner IP-Adresse ist es möglich deine Herkunft zu tracken und dich so zu identifizieren. Jedoch ist es auch möglich, diese zu verstecken und dich so beim surfen zu tarnen. Mithilfe eines VPN (Virtual Private Networks) ist es möglich, mit einer anderen IP zu surfen und dich so schwerer zu tracken.

Wenn du dich noch besser tarnen willst, kannst du mithilfe des Tor Browser auf das Tor Netzwerk zugreifen. Dort werden deine Daten durch mehrere Server geleitet. Dies macht es sehr schwer, dich zurückzuverfolgen. Jedoch garantieren auch diese Techniken keine vollkommene Anonymität.

Anleitung

7.

Vermeide Cookies

Cookies sind kleine Datenmengen, die beim Besuch einer Webseite gespeichert werden um dir zum Beispiel bei einem erneuten Besuch der Seite den Loginvorgang zu ersparen. Allerdings können sie auch Daten über dein Surfverhalten aushorchen und unbemerkt an einen Empfänger zuordnet.

Diese kannst du jedoch verhindern, indem du Browser Add-Ons wie zum Beispiel „BetterPrivacy“, welches es für Firefox gibt. Damit kannst du diese nicht nur löschen, sondern auch verwalten und individuell Regeln für die Cookies festlegen.

8.

Blockiere Scripts und Flash

Flash-Player und JavaScript haben Sicherheitslücken, die XSS- und Clickjacking Attacken ermöglichen und sind ein offenes Tor für Angreifer. Dich davor schützen kannst du, indem du diese Plugins standartmäßig deaktivierst und sie nur manuell erlaubst, wenn du einer Seite vertraust. Möglich ist es dies mit den Browser Add-On „NoScript“, welches es für Mozilla Firefox gibt.